Berlin Spandau, Neuapostolische Kirche

Konzeption

Die Orgel in Spandau ist eine von 4 Typ Thomas Orgeln die in Berliner Gemeinden stehen. Das Instrument mit der Opus-Zahl 72 stand zuvor in der Gemeinde Charlottenburg (Wilmersdorfer Str.) und wurde nach Schließung der Gemeinde vom 27. bis 30. August 2007 in der Kirche Trifftstraße montiert und intoniert.

Besonders zu Erwähnen ist ein Raumakustisches Phänomen im Kirchenschiff auf dem Ton Cs des Pommer – die Duodezima ist bei diesem Register als leicht hervorgehobener Oberton (vergleichbar mit Quintadena) – auf etwa 2/3 der Strecke zum Altar ist der Ton nahezu ausgelöscht, nur noch als Hauchen erkennbar, der gleiche Ton ist an der Emporentür so stark wahrnehmbar, dass man an einen Prinzipal 16′ erinnert wird.Das Instrument wurde/wird der Gemeinde am 9. September nach dem Gottesdienst (Gottesdienstbeginn ist an diesem Tag um 16 Uhr) vorgestellt.
Quelle: Sven Dartsch (September 2007)

Daten

Anzahl der Register: 7 Anzahl der Manuale: 1+Pedal
Erbauer: Karl Schuke Berliner Orgelbauwerkstatt GmbH Baujahr: 1959 als op.72
Registertraktur: mechanisch Spieltraktur: mechanisch
Ladensystem: Schleiflade
Manual I Pedal
Gedackt 8′
Weidenpfeife 8′
Prinzipal 4′
Rohrflöte 4′
Waldflöte 2′
Scharff 3-4fach
Pommer 16′

Klangbeispiel

Anschrift

Trifftstr. 10
13585 Berlin

Kernen-Rommelshausen, Neuapostolische Kirche

kernen-rommelshausen emporeDas Instrument stammt von Carl Bürkle, Schwelm, und wurde 1957 für die evangelische Kirche in Sonsbeck gebaut. 2008 konnte es erworben werden und wurde von Orgelbau Oppel, Schmallenberg, überholt und 2009 in Kernen-Rommelshausen aufgestellt.

 

Konzeption

kernen-rommelshausen von untenDas massiv gearbeitete Gehäuse steht in einerNische auf der rückwärtigen Empore. Es ist in einfacher und schlichter Bauweise ausgeführt.

Die vorhandene Intonation gab kein einheitliches Bild ab, es waren neben der zeittypischen Kernspaltintonation auch andere Parameter späterer Praktiken verwendet worden. Daher wurden die Register frei auf den Raum hin ausgerichtet. Das Gedackt ist füllig und rund. Das Salicional wurde aus einer englischen Orgel übernommen und auf die Schleife des vorherigen Krummhorn gesetzt. Es ist bis C ausgebaut und verstärkt den Subbaß. Dieser konnte nicht weiter verstärkt werden und ist in der tiefen Oktave recht leise. Auch andere Pfeifen wie die Rohrflöte sind in der Intonation an ihre Grenzen geführt. Die vorhandene Körperlänge ist bis auf das letzte ausgereizt. Nach oben füllen Spitzflöte 2’ und Quinte 1 1/3’ sowie die Mixtur den Obertonaufbau. Insgesamt ist ein farbiges Klangbild entstanden, das durch die Schleifenteilung aller Manualregister außer der Mixtur vielfältig verwendet werden kann.

Quelle: Andreas Ostheimer

Daten

Baujahr: 1957

Einweihung: 14.10.2009

Abnahme: 1./2.10.2009

Einweihung: 14.10.2009

Anzahl der Register: 8 Anzahl Manuale: 1+P
Spieltraktur: mechanisch Registertraktur: mechanisch

Disposition

Manual Pedal
Gedackt 8′ (B/D) Subbaß 16′
Principal 4′ (B/D) Pedalkoppel
Rohrflöte 4′ (B/D)
Spitzflöte 2′ (B/D)
Quinte 1 1/3′ (B/D)
Mixtur 3f. 1′
Salicional 8′ (B/D)

 B/D Bass/Diskant

Utrecht, Nieuw-Apostolische Kerk

Daten

Anzahl der Register: 16 Anzahl der Manuale: 2+Pedal
Erbauer: Verschueren Orgelbouw Baujahr: 1951
Spieltraktur: elektrisch Registertraktur: elektrisch
Schleiflade
Manual I Manual II Pedal
Prestant 8′
Roerfluit 8′
Octaaf 4′
Doublette 2′
Mixtuur 4-6sterk
II/I
Tolkaan 8′
Baarpijp 8′
Vox Céleste 8′
Prestant 4′
Blockfluit 4′
Rohrquinte 2 2/3′
Ters 1 3/5′
Hobo 8′
Tremulant
Prestant 16′
Subbas 16′
Octaafbas 8′
Prestantbas 4′
I/P
II/P

Klangbeispiel

Wiesbaden, Neuapostolische Kirche

Daten

Anzahl der Register: 37 Anzahl der Manuale: 3+Pedal
Erbauer: Orgelbau H. Voigt Baujahr: 1959
Spieltraktur: elektrisch Registertraktur: elektrisch
Taschenlade
Hauptwerk I Positiv (schwellbar) II Schwellwerk III Pedal
Bourdon 16′
Principal 8′
Offenflöte 8′
Rohrgedackt 8′
Salicional 8′
Oktav 4′
Nachthorn 4′
Schwiegel 2′
Cornet 3fach 2 2/3′
Großmixtur 4-6fach 1 1/3′
Trompete 8′
II/I
III/I
Super I/I
Super II/I
Sub II/I
Tremulant
Principal 8′
Gedackt 8′
Gambe 8′
Oktave 4′
Querflöte 4′
Oktave 2′
Sesquialetra 2fach
Quinte 1 1/3′
Scharff 4fach 1′
Oboe 8′
III/II
Super II/II
Tremulant
Lieblich Gedackt 8′
Traversflöte 4′
Schwebung 4′
Principal 2′
Waldflöte 2′
Spitzquinte 1 1/3′
Cymbel 4fach 1′
Zarttrompete 8′
Sub III/III
Tremulant
Principalbass 16′
Subbass 16′
Oktavbass 8′
Gedacktbass 8′
Choralbass 4′
Mixtur 3fach 4′
Posaune 16′
I/P
II/P
III/P
Super P/P

3 freie Kombinationen
Pistons: mf – f – ff
Manualumfang C-g3 Positiv bis g4 für Superkoppel ausgebaut
Pedalumfang C- f1